Büroflächenumsatz in Essen erzielt trotz beginnender Corona-Krise im 1. Quartal ein Rekordergebnis

(Essen, 21.4.2020). In der Stadt Essen wurden im 1. Quartal 2020 knapp über 34.000 m² Bürofläche vermarktet. Ein Rekordergebnis, das trotz der ersten Auswirkungen der Corona-Krise ab Mitte März fast doppelt so hoch liegt, wie im Vergleichszeitraum 2019. Brockhoff OFFICE war bei dem zweitgrößten, über einen Makler vermittelten, Mietvertrag mit zirka 2.040 m² beratend tätig.

Auffallend im 1. Quartal des laufenden Jahres ist nicht nur die hohe Umsatzfläche von knapp über 34.000 m², sondern auch der mit über 50% sehr hohe Anteil an Eigennutzern. Allein die Anmietung des TÜV Nord mit zirka 10.000 m² sowie die der opta data Gruppe mit zirka 7.310 m² machen zusammen mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes aus. Insgesamt wurden Abschlüsse – mit Ausnahme der genannten Eigennutzer – im Bereich von zirka 100 m² – 3.000 m² registriert. Jedoch nur vier Verträge liegen oberhalb der 1.000 m²-Grenze.

Randlagen rücken auch in 2020 weiter in den Fokus, sodass vier der fünf größten nicht-Eigennutzer-Abschlüsse außerhalb der üblichen 1a-Lagen erfolgten: Zirka 3.000 m² Bürofläche wurden im Bamler Service Park angemietet. Brockhoff OFFICE vermittelte zirka 2.040 m² Bürofläche in der Schnabelstr. 1 an ein Tochterunternehmen eines börsennotierten Konzerns. Ein weiterer Mietvertrag der Top 5, die Anmietung von zirka 945 m² im Büropark Ruhrallee, befindet sich ebenfalls in Randlage und wurde von Brockhoff OFFICE begleitet.

Die Leerstandsquote in Essen tendiert indes weiter Richtung 3%, was statistisch einer Vollvermietung gleichkommt. „Der Büromarkt in Essen wird trotz Corona stabil bleiben. Selbst bei leichtem Nachfragerückgang würden Auswirkungen aufgrund der niedrigen Leerstandsquote kaum spürbar sein. Die Konkurrenzsituation um vakante Flächen entspannt sich höchstens etwas“, erklärt Tobias Altenbeck, Mitglied der Geschäftsleitung und verantwortlich für den Bereich OFFICE bei Brockhoff & Partner.

Nahezu unverändert erreichen den Essener Makler Flächengesuche. „Wir beraten unsere Geschäftspartner flexibel und können die Anfragen gut bedienen. Im März sind zahlreiche Abschlüsse aufgrund der Corona-Krise verschoben worden, doch wir stehen weiterhin mit den Firmen in engem Austausch und gehen davon aus, dass die meisten Bedarfe nur aufgeschoben und nicht aufgehoben sind“, blickt Altenbeck zuversichtlich in die 2. Jahreshälfte. Für den Rest des ersten Halbjahres erwartet der OFFICE-Experte weniger Vertragsabschlüsse als im ersten Quartal.

Die Art der Nachfrage habe sich indes nicht verändert. Am gefragtesten bleibt eine Mischstruktur, die sich aus Open-Space-Flächen zur besseren Kommunikation sowie Einzelbüros als Rückzugsmöglichkeit und separaten Besprechungsräumen zusammensetzt.

Weitere Abschlüsse in Essen, bei denen Brockhoff OFFICE im 1. Quartal 2020 beratend tätig war:

In der Huyssenallee 9 hat die „Reisebüro Dr. Tigges GmbH“ zum 1. April 2020 zirka 537 m² Bürofläche angemietet.

Das Folkwang Kammer Orchester Essen ist auf 132 m² Bürofläche in der Huyssenallee 74 eingezogen. Das unabhängige Analyseunternehmen Bulwiengesa ist über Vermittlung von Brockhoff OFFICE auf 128 m² ebenfalls in das komplett revitalisierte Wohn- und Geschäftshaus gezogen.

Diese und weitere Büroflächenvermittlungen, die zum Teil aus Gründen der Vertraulichkeit nicht genannt werden dürfen, haben zu dem Gesamtbüroflächenumsatz von knapp über 34.000 m² beigetragen.